13. Februar 2015

Der General Anzeiger hat sich nun bereits zweimal mit einer halben Seite (!) zu unserem Thema zu Wort gemeldet:

Am Tag nach Erscheinen der Stellungnahme der Schulpflegschaften an die Stadt Bonn, die Bezirksregierung, an die Fraktionen im Rat der Stadt Bonn, und in Kopie an die Schulministerin mit mit einer halben Seite "Inklusion in Bonner Schulen: Gesamtschuleltern gehen auf die Barrikaden", sowie mit einem Kommentar.

Dann hat als erste der politischen Fraktionen die Linke sich noch am gleichen Tag zu Wort gemeldet: "Inklusive Bildung mit Schlagseite" - hieran merkt man schnell, dass die Fraktion sich im Thema auskennt und die jetzt notwendigen Forderungen zu formulieren weiß. Super!

 

Dann erneut nach Weiberfastnacht Frau Hagenberg-Miliu im General Anzeiger mit einer Stellungnahme der Bezirksregierung und der GEW zu den Vorwürfen - "Gemeinsames Lernen: Künftig drei Förderkinder pro Klasse". 

Das heisst: rund um Karneval ist Inklusion richtig groß Thema in Bonn. Klasse! Passt auch insofern richtig gut, weil morgen die Ablehnungen an den Gesamtschulen auch für die Förderkinder in den Briefkästen sind - für die Familien mit behinderten Kindern, die Inklusion wollen, bricht damit eine Welt zusammen, jedes Jahr wieder, und das war noch nie anders, seit es Gemeinsamen Unterricht in Bonn gibt, 34 Jahre, und ist auch seit In-Kraft-Treten der UN-Konvention noch nicht wirklich anders. Damit sich das ändern kann, braucht es einige beherzte Köpfe an den entscheidenden Stellen in Bund, Land und Kommune, und auch in jeder Schule, die uns beweisen, dass sie Inklusion wirklich umsetzen wollen.

Wir von GLGL wünschen all denen, die ihre Wunschschule nicht bekommen haben, dennoch einen qualitativ hochwertigen Platz im Gemeinsamen Lernen.  Bei Fragen zum Verfahren bzw. Möglichkeiten der Einflussnahmme wenden Sie sich doch bitte an uns.

 

update:

heute im General Anzeiger eine ausführliche Erläuterung des Auswahlverfahrens an den Gesamtschulen in Bonn